Etappenfahrt nach Hennef (06.09. – 08.09.2014)

Und wieder einmal gingen die PSVer auf Tour. Acht an der Zahl, trafen wir uns am Samstagmorgen, um 9:40 Uhr war Start. Bestes Wetter und beste Laune!

Peter und Gaby hatten die Tour ausgearbeitet. Los ging es durchs Nahmertal, an der Brenscheider Mühle vorbei, Richtung Schalksmühle und Brügge dann durchs Volmetal über Kierspe und Rönsal nach Marienheide. Bis dahin hatten wir die ersten 700 Höhenmeter absolviert. Nun stand uns das Bergische Land bevor. An der Wupperquelle bekamen wir schon einen Vorgeschmack aufs „Bergische“. Es gab bergische Waffeln mit bergischen Eiskugeln oder Preiselbeeren und Sahne, alles „bergisch“, es war aufgrund der bergischen Mengen kaum zu bewältigen. Aber natürlich schafften wir auch das.

Dann kamen die bergischen Berge! Gefühlt mindestens immer doppelt so steil wie im Sauerland! Und wenn wir eine Rampe geschafft hatten, wartete prompt die nächste! Gut, dass unser Weg  durch sehr schöne Landschaften führte, dass entschädigte schon mal für die Quälerei! Wo es bergauf geht, geht es auch bergab. Unangenehm aber, wenn eine Riesenherde Kühe entgegen kommt! Es ist gut gegangen, zwei Kühe kamen kurz zu Fall, fingen sich aber wieder und wir verhielten uns so regungslos, dass man meinen konnte, uns gibt es gar nicht. So zogen die Kühe friedlich weiter.


Auf den letzten 10 km vor Hennef gab es doch noch Regen, und zwar nicht wenig, sodass das Ziel  komplett nass erreicht wurde. Dank Barbara stand aber schon das Gepäck mit trockenen Sachen im Hotel bereit.


Am Abend waren wir zum Grillen bei Michaels und Martins Bruder Manfred (Cito Hennef) eingeladen und konnten den Abend sorglos ausklingen lassen.


Am Sonntagmorgen ging es wieder los. Nach einer in dieser Form nicht geplanten Rundfahrt durch Hennef (über alles müssen wir ja nicht berichten), war Start zur RTF von Cito Hennef. Die Strecke führte uns durch den schönen Westerwald. Auch der Westerwald hält Berge vor! So war die 80er Tour mit 861 Höhenmetern und die 120er Tour (Martin) mit 1500 Höhenmetern ausgestattet. Das war zwar kein Balsam für unsere Beine, hielt uns aber nicht davon ab – nach einer kleinen Pause am Nachmittag – uns am Abend wieder zum Essen zu verabreden. Mit viel Freude konnten wir unsere Energiespeicher wieder auffüllen.


Ratzfatz war es Montag. Peter wollte die Strecke abseits der Hauptstraße beginnen. So fanden sich alle nach ca. 3 km  praktisch vor einer „Steilwand“ wieder! Gutes Training! Super Einstieg für so eine Tagestour! Also, gut war, dass das Wetter wieder voll mitspielte. Auch diese Route führte uns durch die schönen Landschaften des Bergischen Landes. Zur  Mittagsrast kehrten wir in die „Zornige Ameise“ an der Bevertalsperre ein, bei super Wetter konnten wir uns draußen stärken. Danach ging es in den Endspurt, weiter rauf und runter. Es wurden Stimmen laut, nach dieser Tour nur noch im Münsterland zu fahren! Unser Weg führte uns durch Breckerfeld bis Hohenlimburg, dort ließen wir in einem Biergarten auf dem Markt unsere Etappentour ausklingen.
Gegen 17:00 Uhr erreichten wir froh und glücklich, wohlbehalten ohne Sturz und Panne, Letmathe mit 320 km und 3800 Hm in den Beinen.

Anne