Der PSV Iserlohn war beim 28. Rhön-Radmarathon in Bimbach

Er ist mittlerweile die größte Radsportveranstaltung Deutschlands, die von einem Verein organisiert wird – Spitzname „Wacken des Radsports“. Der RSC Bimbach richtete 2017 an Pfingsten zum 28. Mal den Rhön-Radmarathon aus. Natürlich durfte der PSV mit zahlreicher Beteiligung auch in diesem Jahr nicht fehlen. Insgesamt 16 PSVer und befreundete Radsportler, die sich für die diversen Strecken mit bis zu 258km angemeldet hatten, waren vor Ort.

Nachdem am Freitag alle Teilnehmer die Anreise nach Großenlüder gut überstanden hatten, traf man sich gegen Abend zum gemeinsamen Essen in einem Restaurant. Am nächsten Morgen rollten sie sich gemeinsam auf der 50km langen RTF Strecke ein. Diese führte durch traumhaft schöne Orte, Felder und Auen der Rhön.

…und dann kam das, was trotz unzähliger Abfragen von diversen Wetter-Apps keiner gehofft hatte. Keiner weiß, ob einer seinen Teller nicht brav aufgegessen hatte – jedenfalls schüttete es die ganze Nacht und auch am Sonntagmorgen, dem Tag, der ja einer der Saisonhöhepunkte darstellen sollte! Da machte Bimbach seinem Spitznamen alle Ehren, nur blieben die aus Wacken bekannten Schlammschlachten auf dem Campingplatz aus. Um 6:00 Uhr trafen sich alle Langstreckenfahrer zum Frühstück und nach einiger Zeit beschlossen u.a. Gaby und Klaus, die morgendliche Regendusche nicht mitzumachen. Jedoch Michael, Manfred, Ruben, Harry und Jens (die vorsorglich Regenjacke und Überschuhen eingepackt hatten) kamen überein, sich auf die 216km lange Strecke mit über 3500hm zu wagen! Was für Helden! Immerhin waren die Temperaturen besser als im letzten Jahr, wo statt Regen auch mal ein Schneeschauer dazwischenkam. Die restlichen Fahrer warteten den Regen ab und machten sich erst um 10:30 Uhr auf eine ca. 80km lange Strecke, die immerhin auch ca. 1000Hm aufwies. Für die Marathonis hörte zwar dann ebenso der Regen auf, aber auf den Höhenzügen der Rhön wartete dafür auffrischender Wind auf die Fahrer. Die diesmal recht versprengten Fahrer auf den großen Strecken schlossen sich daher immer wieder zu Gruppen zusammen. Dabei konnten die PSVer zeigen, wie gut sie eine Gruppe anführen können. So bildete sich bald hinter der grünen Spitze eine Gruppe um die 15 Fahrer, die über wirklich viele Kilometer sicher und gut ins Ziel gebracht wurde. Einige warteten sogar extra an der zwischenzeitlichen Kontrolle auf die PSVer und bedankten sich dort sehr für die Unterstützung. Solche Erlebnisse und positive Rückmeldung lässt dann schnell die Strapazen und das schlechte Wetter am morgen vergessen.

Im Ziel angekommen waren alle PSVer glücklich, dieses tolle Radsportwochenende sturzfrei und erfolgreich absolviert zu haben. Bei leckerem Abendessen tauschten alle ihr Erlebtes aus und waren sich einig auch 2018 wieder nach Bimbach zu fahren, denn: „Pfingsten fährt man in Bimbach!“

Von links nach rechts: Klaus, Jens, Peter, Manfred, Birgit, Harry, Ruben, Michael, Petra, Petra, Gaby und Barbara. Es fehlen noch als Camper Kai, Patrick und Berthold und Dieter als Fotograf :)