Mit dem PSV Iserlohn durchs Sauerland

Auch in diesem Jahr lädt Radsportabteilung des PSV-Iserlohn zur Erkundung der Region per Fahrrad ein. Ob Groß, ob Klein; vom Sonntagsfahrer bis hin zum Radsportenthusiasten; egal ob Einzelstarter, Familienausflug oder Vereinsausfahrt – jeder wird auf seine Kosten kommen. Dafür sorgen fünf verschiedene Strecken mit unterschiedlichen Längen und Höhenmetern:

29 km      195 Hm
44 km      405 Hm
72 km      625 Hm
118 km   1362 Hm
151 km   1900 Hm

Der gemeinsame Start und Ziel ist die Grundschule Kalthof, Leckingser Straße 229. Von dort geht es zunächst zum Segelflugplatz Iserlohn-Rheinermark, dem ersten schönen Aussichtspunkt auf die Weiten des Märkischen Kreises.

Danach geht es hinab zur Ruhr, die an der Kuhbrücke bei Dellwig überquert wird. Hier befindet sich auch die erste Streckenteilung. Während die Familienrunde dem Ruhrtalradweg flussaufwärts folgt, fahren die anderen Strecken den Haarstrang hinauf. Oben angelangt ergibt sich ein herrlicher Blick ins Ruhrtal.

Weiter geht es entlang des Haarstrangs mit seinen weiten Wellen, an Bausenhagen vorbei und über Alleen wieder hinab ins Ruhrtal.

Auf einem Teilstück der Zabelrunde wird Fröndenberg erreicht. Diese wurde in Anlehnung an die Trainingsstrecken von Erik Zabel 1996 ausgeschildert. Vorbei am Rathaus und dem Kettenschmiedemuseum wird erneut die Ruhr überquert. Von hier ist es nur noch ein kurzer Weg bis zur ersten Verpflegungsstation in Bösperde. Dort trifft auch die Familienrunde wieder zu den übrigen Strecken. Gemeinsam mit der 40er-Runde treten diese beiden bereits den Rückweg nach Kalthof an. Die anderen überqueren die Hönne und fahren entlang eines weiteren Streckenabschnitts der Zabelrunde durch die Wiesen und Felder des Ruhrtals.

Nach der guten Verpflegung an der Kontrolle kommt dieser flache Streckabschnitt gerade recht, um in Ruhe Energie zu tanken. Kurz nach der Überquerung der B7 kommt dann die Frage an die Beine: 70km oder doch mehr? Wer sich für ersteres entscheidet, fährt direkt weiter nach Wickede, wo mal wieder die Ruhr überquert wird. In Wickede beginnt dann der erneute Anstieg hinauf zu den Windenergieanlagen, die bereits vom Ruhrtal aus zu sehen waren. Wer mehr möchte, biegt nach Süden ab und sammelt auf langen Wellen weitere Höhenmeter. Auch wenn die Straße zum zügigen Pedalieren verleitet, es ist Augenmaß angebracht, denn etliche Höhenmeter warten noch. Hinter Oberoesbern wird das Tal gewechselt. Im Biebertal geht es hinab nach Lendringsen. Kurz vor der Hönne wird gewendet und es geht hinauf nach Asbeck. Nachdem der Steinbruch bei Deinstrop umfahren wurde, führt die Strecke wieder bergab. Dabei sollte spätestens klar sein, ob es die 118er oder 151er Runde sein darf, denn in Albringen wartet bereits die letzte Streckenteilung. Die 118er biegt links ab und führt direkt über Wettmarsen hinauf nach Hövel. Die anderen dürfen noch ein paar Meter mehr bergab rollen, ehe sie links in einen kleinen Feldweg einbiegen. Über weite Felder geht es nach Beckum und weiter nach Mellen.

Dort erwartet die hungrigen Fahrer die nächste Verpflegungsstation. Von hier geht es über schöne Täler zum südlichsten Punkt der Strecke – der Affelner Mühle. Von hier beginnt ein kerniger Anstieg. Ist jedoch die Kuppe erreicht, bietet sich ein kurzer Blick ins Sorpetal bei Allendorf.

Belohnt wird man ferner mit einer wunderbaren Abfahrt durch Nadelwälder. Hier trifft man lediglich den einen oder anderen Motorradfahrer, der diese Strecke auch für sich entdeckt hat. Noch den Geruch der frischen Nadeln in der Nase geht es über Bruchhausen zum Ameckedamm und damit zum Sorpestausee.

Der Weg schlängelt sich entlang der Uferstraße bis zur Staumauer in Langscheid und gibt immer wieder den grandiosen Blick auf den Stausee frei. Nach kurzer Abfahrt nach Tiefenhagen geht es erneut hinauf nach Estinghausen. Nachdem dort die wenig befahrene Bundesstraße verlassen wurde, gesellt sich auch bald darauf die 118er-Runde wieder zu der 151er-Runde. Über Ainkhausen und Dreisborn, wo auch mal ein kleiner gemeiner Gegenanstieg versteckt sein kann, geht es hinab nach Hüsten. Kaum dort angekommen, biegt die Strecke links hinauf zum Rumbecker Holz ab. Hier schreiben wir noch ein paar Höhenmeter unserem Konto gut, bevor in Neheim die nächste Verpflegungsstation erreicht wird. Von dort aus geht es wieder im Ruhrtal in Richtung Wickede. Auf halber Strecke wird noch einmal die Flussseite gewechselt. Von da warten wieder ein paar Wellen auf die frisch gestärkten Fahrer. Oberhalb von Wickede treffen dann die 72er und die anderen beiden Strecken wieder aufeinander. Gemeinsam geht es über Schlückingen an der Südseite des Haarstrangs entlang nach Fröndenberg. Auf nun bekannten Pfaden kehren diese Schleifen zurück zur ersten Verpflegungsstation, die somit für diese Fahrer zweimal angefahren wird. Von hier geht es für alle Starter durch Bösperde hindurch Richtung Sümmern. Ab Sümmern führt das letzte Stück entlang des Baarbachs zurück ins Ziel, wo schon der Grill und das Kuchenbuffet warten.